VNG - Marktpreisdatenbank

  • 1
  • 2
  • 3

Ziel und Mehrwerte im Überblick

  • Neuentwicklung der bestehenden Marktpreisdatenbank.
  • Einheitlicher Überblick über aktuelle Marktpreise und -entwicklungen.
  • Lückenlose Marktpreisversorgung der Folgesysteme.
  • Beseitigung der fehleranfälligen Zusammenstellung von Marktpreisen.
  • Integrierte Qualitätssicherung und Prozessüberwachung.
  • Benutzerfreundliche Oberfläche.
  • Reduzierung der Excel-Report-Zeitaufwände um durchschnittlich 50%.

Projektverantwortliche der Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft:
Daniel Huhn, Christian Walter, Nathaporn Inthukam

Laden Sie sich die vollständige Projektreferenz im Infopacket herunter.

Interview mit Christian Walter zur VNG Marktpreisdatenbank

Herr Walter erzählen Sie mir bitte etwas über sich.

Christian Walter: Ich bin Hauptreferent in der Abteilung Geschäftsprozess- und IT-Koordinierung. Mein Verantwortungsbereich umfasst neben Projektmanagement vor allem das strategische und operative Marktpreisdatenmanagement. Ich konzipiere und organisiere die Versorgung der VNG AG sowie ausgewählter Tochterunternehmen mit Marktpreisinformationen, die zur Portfoliobewertung, im Risikomanagement, zur Marktanalyse und Abrechnung genutzt werden. Für die überwiegend im europäischen Ausland ansässigen Datendienstleister bin ich erster Ansprechpartner für alle vertraglichen Fragen rund um Marktpreise.


Für die Koordination von Geschäftsprozessen und um eine Vielzahl von Entscheidungen treffen zu können, benötigen Sie also tagesaktuelle Marktinformationen. Was sind das für Marktinformationen und worüber beziehen Sie diese?

Christian Walter: An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass die Daten in anderen Bereichen genutzt werden, um darauf basierend Entscheidungen zu treffen. Ich sorge für die bedarfsgerechte Bereitstellung der Marktinformationen. Die VNG bezieht verschiedene Informationen von einer Vielzahl von Anbietern und Quellen. Die wichtigsten Marktinformationen umfassen Daten über Gas-, Öl-, Kohle, Strom- und Emissionspreise. Dazu kommen Finanzdaten wie Wechselkurse und Zinsen sowie statistische Daten. Jeder Dienstleister für Marktdaten verwendet wiederum seine eigene Form der Datenbereitstellung, wodurch wir mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Protokollen, Formaten und Kanälen konfrontiert sind, angefangen bei Datenbanken, über Websites bis hin zu Dateiservern und Webservices.


Was für eine Lösung hatten Sie bisher im Einsatz und vor welchen Herausforderungen bzw. Problemen standen Sie, dass Sie sich schließlich für eine Veränderung entschieden?

Christian Walter: Die Nachteile der bisherigen Lösung waren folgende: 1. Die Gewährleistung der Prozessstabilität war nicht möglich und stand damit im Gegensatz zur wachsenden Bedeutung der Marktpreisversorgung. 2. Der alten Lösung mangelt es an Möglichkeiten zur Überwachung und Qualitätssicherung. 3. Das Anforderungsprofil wurde zunehmend komplexer, d.h. laufende Anbindung neuer Quellen und Zielsysteme; Umsetzung zusätzlicher Funktionalität; Schnelle Reaktionsfähigkeit. 4. Um die alte Lösung lauffähig zu halten, war hoher interner und externer Personaleinsatz nötig. Das führte letztlich zu einer starken Abhängigkeit von externen Dienstleistern.


Welche Schritte wurden unternommen das Problem zu lösen?

Christian Walter: Klar war, dass die alte Lösung nicht fit für die künftigen Herausforderungen war und deshalb abgelöst werden musste. Zuerst haben wir die Anforderungen in einem Fachkonzept niedergeschrieben und dann am Markt nach fertigen Lösungen geschaut. Diese Lösungen waren jedoch durchweg kommerziell unattraktiv, unvollständig im Sinne unseres Anforderungsprofils oder überdimensioniert. Durch Gespräche mit dem Geschäftsführer der BI Business Intelligence GmbH Conrad Moeller haben wir das Potenzial einer bereits bei BI vorhandenen Lösung erkannt und schließlich die Entwicklung „unserer“ Lösung beauftragt.


Wurden anderen Lösungen in Betracht gezogen?

Christian Walter: Die Abwägung zwischen Make und Buy erfolgte aufgrund eines überschlägigen Vergleichs zwischen fertigen Lösungen und dem Angebot der BI.


Warum haben Sie sich für die Marktpreisdatenbank von BI entschieden?

Christian Walter: Aus Sicht der VNG sprachen mehrere Faktoren für die Beauftragung der BI Business Intelligence GmbH: 1. Vor Ort und deutsche Kommunikation, 2. Pilot- bzw. Vorzugskunde also Unabhängigkeit von einer vorgegebenen Roadmap, 3. Erfahrungen im Thema Business Intelligence im Energiesektor


Wie war bzw. ist die Zusammenarbeit mit BI?

Christian Walter: Professionell, Lösungs- und Kundenorientiert, Flexibel


Ausgehend von den ersten Gesprächen bis zum Projektende. Wie lange hat es gedauert bis das Projekt abgeschlossen wurde?

Christian Walter: Erste Gespräche mit BI haben wir Ende 2010 geführt. Projektbeginn war November 2011, Projektende im März 2013. Durch Reaktion auf Markterfordernisse ergibt sich bis heute die Notwendigkeit der Anpassung und Weiterentwicklung der Lösung.


Welche Herausforderungen galt es zu bewältigen?

Christian Walter: Zunächst mussten wir die Fachanwender dazu bringen, ihre Anforderungen zu formulieren. Eine weitere Herausforderung bestand darin, die neue Lösung sukzessive und ohne Beeinträchtigung der laufenden Marktdatenversorgung in den operativen Prozess einzubinden und dabei gleichzeitig den Anforderungsstau abzuarbeiten.


Wie gut ließ sich die Lösung in die bestehende Systemlandschaft integrieren?

Christian Walter: Aufgrund der Flexibilität der Lösung ließ sich die Lösung sehr schnell und komfortabel d.h. mit wenig Anpassungsaufwand in die vorhandene Systemlandschaft integrieren. Dabei kommt der Lösung zugute, dass sie die Kompatibilität und Interoperabilität mit den Quell- und Zielsystemen aufgrund immanenter ETL-Technologie selbst herstellt.


Inwiefern ist Ihr fachliches Know-how in das Projekt mit eingeflossen?

Christian Walter: Ich habe das Fachkonzept basierend auf den Erfahrungen mit der Vorgängerlösung sowie Anforderungen der Fachbereiche und insbesondere der eigenen Vorstellung eines effektiven Datenmanagements erstellt. BI hat dieses Konzept Stück für Stück umgesetzt und um eigene Finessen ergänzt. Dazu hat BI ein bestehendes Zeitreihentool erweitert. Mittlerweile haben mehrere Kunden diese Lösung im Einsatz, was ebenfalls für einen stetigen Strom an umzusetzenden Anforderungen sorgt.


Welche Abteilungen nutzen aktuell die Marktpreisdatenbank und wie nutzen sie sie?

Christian Walter: Die Daten werden mittlerweile konzernweit genutzt. Einerseits gilt es, mehrere Zielsysteme zu beliefern. Andererseits steht für Nutzer die Marktpreisvisualisierung zur Verfügung, über die alle Daten abgerufen werden können. Nutzer umfassen alle Bereiche der VNG, z.B. Trading, Portfoliomanagement, Risikomanagement, Finanzen, Abrechnung sowie Tochterunternehmen.


Wurden alle Erwartungen erfüllt?

Christian Walter: In Bezug auf Flexibilität und Wartbarkeit der Lösung sind wir hochzufrieden, da das Tool bis heute im Prinzip von einer Person betrieben, konfiguriert und bedient werden kann und muss. Die Zeitschiene haben wir etwas unterschätzt. Zum Projektende waren längst nicht alle Anforderungen umgesetzt.


Was ist der größte Nutzen, den Sie bisher erfahren haben?

Christian Walter: Die Flexibilität und Schnelligkeit bei der Konfiguration und beim Betrieb des Systems und damit die Unabhängigkeit von externen Dienstleistern suchen nach wie vor ihresgleichen am Markt.


Was würden Sie jemandem sagen oder wissen lassen, der sich wie Sie in einer vergleichbaren Lage befindet?

Christian Walter: Einer der stärksten Erfolgsfaktoren war und ist das Einbeziehen der Fachanwender von Anfang an und über die gesamte Projektlaufzeit hinweg. Daneben hat das agile Projektvorgehen mit kompakten Meilensteinen, kurzen Entwicklungszyklen und der Möglichkeit, kurzfristig umzupriorisieren, großen Anteil am Projekterfolg.


Vielen Dank für das Interview Herr Walter


Projekterfolge

Effektivitätssteigerung

Die VNG - Verbundnetz Gas Aktiengesell-
schaft hat eine Effektivitätssteigerung von 20% - 40% in den einzelnen Fachabtei-
lungen erreichen können.

Weiterentwicklung

Verwendung Qualitätssicherungsmodul (QS), Trayportanbindung und Wetter-
daten Management auf Basis von
Trilith™ Mercato.

Preisgekrönt

Die Marktpreisdatenbank ist BI Best Practice. Sie wurde als eines der besten drei Projekte auf dem Business Intelligence Forum ausgezeichnet.

Unsere Ansprechpartner

Roberto Klenner

Roberto Klenner

Ihr Erstansprechpartner: +49 341 393787-30

Alf Richter

Alf Richter

Ihr Zweitansprechpartner: +49 341 393787-30

Martin Vogel

Martin Vogel

Ihr technischer Ansprechpartner:

Infopaket

Informationen zu Trilith® Mercato:

  • Was enthalten ist:
    White-Paper mit Produktinformationen, Case-Study zum Kundenprojekt
  • Wer es lesen sollte:
    IT-Leiter, Marktanalysten, Mitarbeiter aus dem Risikomanagement

 
Newsletter

Hier können Sie sich für den BI Newsletter anmelden, um über die neusten Entwicklungen informiert zu werden. Tragen Sie bitte nachfolgend Ihre E-Mail Adresse ein. Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit „Abonnieren“. Sie erhalten umgehend eine E-Mail. Bitte bestätigen Sie diese, damit wir Sie für den Newsletterempfang freischalten können.

Unsere Mission

Seit 1998 entwickeln wir Fachanwendungen im Netz. Wir wissen, welche Ansätze langfristig tragen. Unsere Referenzen und Auszeichnungen bestätigen unseren Weg.

Wir realisieren Projekte und Produkte die stolz machen. Unsere Kunden und uns.

Kontaktieren Sie uns

BI Business Intelligence GmbH
August-Bebel-Str. 44
04275 Leipzig

+49 341-393787-30

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten und zur Funktion der Webseite, verwenden wir Cookies. Durch die Nutzung von bi-web.de stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.